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Alaaf-Abgabe

Blog von Fritz G. Dreesen zur Kurtaxforderung in Köln vom 20. Dezember 2009

Jo, wenn et esu iss, dann weiß man doch wieder, dass für den Kölner Weihnachten nur eine eher lästige Unterbrechung der Karnevalssession ist.

Die von der kölschen SPD gewollte Kulturabgabe ist halt einfach unumgänglich. Vielleicht könnte man die aber noch umwidmen, denn schließlich braucht der FC weitere Stürmer, um endlich Meister zu werden, was das Image Kölns – natürlich ausschließlich zum Wohle der Hoteliers – gewaltig steigern würde. Rot und wies, wie lieb' ich Dich! Tourismus, Attraktionen, soziale Gerechtigkeit: Watt fott es iss fott, es sei denn die Hoteliers...

Schließlich: Et hätt noch immer jott jegange, wenn man mal absieht vom Archiv der Stadt Köln, dem U-Bahnbau, der Oper, und sonstigen Millionenlöchern. Aber damit hat die SPD nix am Hoot gehabt. Da muss mal eine Umlage her, eine Klüngelabgabe, eine Alaafsteuer für Nichtkölner, eine Maut für Düsseldorfer an der Stadtgrenze, eine Frohsinnsabgabe für Büttenredner im Fasteloovend, denn die profitieren doch heftig von den Leistungen des Stadtrates. Oder einen Sonderbeitrag des Kardinals, weil er mit seiner Kritik an den Domfenstern dem Tourismus geschadet haben könnte?

Sicher fällt den Kölner Politikern noch mehr ein, ach ja: Da soll es ja noch die Kurtaxe geben, wegen der vielen „Steuerausfälle“. Die zahlen wir doch gerne, wenn denn diese Politiker endlich in Kur gingen, am besten für immer. Leider sind wir aber nicht bei „Wünsch Dir was“, sondern bei „So isses“.


Fritz G. Dreesen
Ihr
Fritz G. Dreesen

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Kommentare zu diesem Blog

Datum: 26.12.2009 10:43:52 Uhr
Name: Wolfgang Berkenkamp
Kommentar:
"Et kütt wie et kütt" und "ein bißchen Spaß muß sein"! Kölle, lieber Herr Dreesen, wird nicht untergehen und diese lästige, weihnachtliche Unterbrechung (wie Sie richtig schreiben...!) ändert nix an der Stadtentwicklung Köln´s! Ob es sich um SPD, CDU, FDP oder was weiß ich noch für Parteien handelt, in Köln ist das relativ egal und die Kölner gehen mit diesen Neuerungen karnevalistisch um, und dat is jut so! Preussen, Franzosen und Kardinäle konnten der Stadt und seinen Bürgern Nichts anhaben, was sind da ein paar Abgaben mehr...! Dreimol Kölle Alaaf und Ihnen eine herrliche Session! Ihr Wolfgang Berkenkamp Direktor Hotel Haus Hammersbach Kreuzeckweg 2-6 82491 Grainau / Garmisch-Partenkirchen www.haus-hammersbach.de Tel. 08821 - 9830

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